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Ältere Texte

Große Teile sind als Ideensammlungen zu verstehen
Den größten Teil der älteren Texte verfasste ich nicht in dem Bewusstsein, dass ich sie später nahezu unverändert im Internet veröffentliche. Sie wurden Schritt für Schritt geschrieben [1] und ergaben sich so allmählich: Oft war es so, dass mir irgendwas eingefallen ist, von dem ich dachte, es wäre eigentlich zu schade zum Vergessen, das sollte ich aufschreiben. Ich habe es dann, falls ich mich dazu aufraffen konnte, an einer hoffentlich geeigneten Stelle in die Texte eingefügt. Indem ich hin und wieder die Struktur überarbeitete, entstand allmählich eine gewisse Systematik.

Die älteren Texte bestehen aus drei relativ großen Textblöcken wq1, wq2 und wq3, die ich im Wesentlichen nacheinander geschrieben habe. Der ersten Textblock wq1 ist der besseren Vollständigkeit halber dabei. Beim stichpunktartigen Rekapitulieren fand ich darin viel Vernünftiges, auch wenn es zum Teil naiv sein mag. Ich kann heute schwer beurteilen, inwieweit ich zur Zeit, als ich diesen ersten Textblock im Wesentlichen schrieb (vor 1990, Rechtschreibung und Formatierung nachträglich angeglichen), noch von der allzu wörtlichen Interpretation des Begriffes "Teilchenmodell" beeinflusst war [2]. Den zweiten Textblock wq2 begann ich nach 1990, nachdem eine Ergänzung in meinem Denken eingetreten war. Seitdem kamen immer häufiger mathematische Abschnitte in die Texte rein. Ich hielt das auch aus Gründen der Objektivität für notwendig - denn wir wollen uns doch nichts vormachen. Sie werden vielleicht bemerken, dass das reine Zahlenwerk neutral [3] ist. Ausschlaggebend sind unsere Entscheidungen. Gerade aufgrund der Wichtigkeit und Tragweite unserer Entscheidungen sind auch die Textblöcke wq2 und wq3 nicht frei von ethischen bzw. philosophischen Inhalten (wq3 wurde 1995 nach einer Neufassung der Formelsammlung begonnen; ab 2001 befindet sich die nachfolgende Version der Formelsammlung in der separaten Datei wqm.pdf). Die mathematischen Inhalte werden dadurch nicht verändert, aber die Texte könnten auch für diejenigen interessant sein, die mathematische Betrachtungen schwer verständlich finden.

Lesehinweis
In einigen späteren Teilen sind mathematische [4] und physikalische Vorkenntnisse notwendig. Interessante Stellen sind oft mit (***) markiert. Sie könnten sich zunächst beispielsweise per Suchbefehl nach "(***)" diese Stellen ansehen. Oder Sie wählen gleich Ihre eigene Reihenfolge, wenn Sie ein Gespür dafür haben, was wichtiger und was weniger wichtig ist. Auch die zeitliche Reihenfolge des Schreibens beinhaltet Information (s.u.). wqm.pdf ist eine Formelsammlung, die sinngemäß [5] auch diejenigen von wq2 und wq3 enthält und auch für Bezugnahmen geeignet ist. Im pdf Format gibt's auch eine kurze Formelsammlung.
Größere Abschnitte der älteren Texte befinden sich noch im Entwurfsstadium [6]. Es ist eine Zwischenversion [7]. Klar ist, dass ich nicht alles auf völlige Widerspruchsfreiheit prüfen konnte. Eine ungeschönte Version kann aber auch interessant sein und gibt außerdem Einblick in die zeitliche Reihenfolge. Sinn der Texte ist Informationsvermittlung (auch Anregung zu eigenen Ideen), damit wir insgesamt möglichst gut in die richtige Richtung vorankommen. Hier also die älteren Texte
wq1.pdf
wq2.pdf
wq3.pdf



Fussnoten:

(1) Vieles davon ist sehr vernünftig, es sind aber auch veraltete Passagen drin.
(2) Ich war beeinflusst von der doch recht verbreiteten Anschauung, dass die Materie aus einer Anhäufung kleinster unveränderlicher Bausteine besteht, die von uns (implizit getrennt) irgendwie bewegt werden. Zwar war mir klar, dass dies eine Vereinfachung ist, aber erst ab wq2 war mir die genauere Problematik dieser Vereinfachung bewusst.
Insbesondere stellt diese Sichtweise ein Sackgassenmodell dar und verleitet zu falschen Schlussfolgerungen. Es besteht ein Bruch in der Logik (der Begriff "Trennung" impliziert "keine Wechselwirkung", aber das "Bewegen von etwas" impliziert "Wechselwirkung") und es entstehen weitere unnötige Probleme (u.a. wird unsere Zusammengehörigkeit nicht erkannt.)
(3) Mathematik ist nicht orientiert, für sich allein, getrennt gesehen. Eine Trennung mag aus Gründen der Übersichtlichkeit temporär zweckdienlich sein, allzu lange, unnötige Trennung birgt die Gefahr, dass sich die getrennten Bereiche in ihre jeweiligen Modellvorstellungen verrennen und unnötig lange nicht weiterkommen. Eine permanente Trennung ist ohnehin nicht aufrechtzuerhalten.
(4) Ich hoffe, dass viele mathematische Inhalte auch mit Abiturkenntnissen verständlich sind. Zum Verständnis des weiteren mathematischen Inhaltes dürfte in den meisten Fällen die Grundausbildung bis zum Vordiplom eines naturwissenschaftlichen Studienfaches oder Mathematik, Informatik etc. reichen.
(5) wq2 enthält alte Funktionendefinitionen (P... anstelle QP...) mit alter Skalierung der horizontalen Koordinate k .
(6) Sie wurden erst allmählich präziser. Ich vernichtete nicht alles Unpräzise, denn auch daraus können bessere Ideen entstehen.
(7) Die Themenstellung abzuschließen, das würde offensichtlich ein bisserl zu lange dauern. Da hätt ich vorher schon deutlich das Bezugssystem gewechselt. So wird dies hier ständig ein Zwischenergebnis bleiben - ich bin aber zuversichtlich, dass es immer besser wird.